Spektrum

Krebsfrüherkennung + Prävention

Früherkennung kann keinen Krebs verhindern, aber durch regelmäßige Teilnahme an den angebotenen Untersuchungen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, bösartige Veränderungen frühzeitig zu erkennen und behandeln zu können. Gleichzeitig möchten wir Sie motivieren, sich bei Veränderungen und Auffälligkeiten, die Sie bemerken, früh zur Abklärung zu melden. Wir sind für Sie da.

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Jede Frau hat Anspruch auf eine jährliche Untersuchung bei der Frauenärztin. Bei der Krebsfrüherkennung wird ein Abstrich vom Gebärmutterhals genommen, um Zellveränderungen rechtzeitig zu erkennen und behandeln zu können (Pap). Durch eine Tastuntersuchung können Veränderungen von Gebärmutter und Eierstöcken erkannt werden. Die Brust und die Achselhöhle werden ebenfalls abgetastet.

Ab dem 50. Lebensjahr sollte zusätzlich jährlich der Stuhlgang auf Blut untersucht werden. Sie bekommen dazu ein Stuhlbriefchen von uns (Hämocult). Nach dem 55. Geburtstag empfehlen wir alle 10 Jahre eine Darmspiegelung (Coloskopie).

Weitere Vorsorgeuntersuchungen sind der Check bei der Hausärztin/ beim Hausarzt und das Hautscreening bei der Dermatologin/beim Dermatologen.

Bei familiärer Belastung werden alle Krebsfrüherkennungsuntersuchungen individuell angepasst und meist in kürzeren zeitlichen Abständen durchgeführt.

Mammasonographie

Die Ultraschalluntersuchung der weiblichen Brust dient der Ergänzung der Tastuntersuchung oder der Mammographie. Im Gegensatz zur Mammographie (Röntgen der Brust – ab dem 50. Lebensjahr als Früherkennung vorgesehen) ist die Sonographie kein etabliertes Screeningverfahren und kann diese nicht ersetzen. Bei sehr dichter Brust (Frauen vor den Wechseljahren), bei Zysten der Brust, bei Schwangeren oder stillenden Frauen, nach Brustvergrößerungen oder bei Entzündungen ist die Ultraschalluntersuchung jedoch Methode der Wahl.

Für diese Untersuchung bieten wir wöchentlich Termine an.

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Schwangerenbetreuung

Wir legen sehr viel Wert auf eine individuelle Betreuung unserer schwangeren Frauen. Jede Schwangerschaft ist eine besondere Zeit im Leben einer Frau. In dieser Zeit möchten wir beratend zur Seite stehen.

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Zu Beginn steht für uns immer ein ausführliches Gespräch, um etwaige Risiken aufzudecken und den Weg für eine physiologisch verlaufende und entspannte Schwangerschaft zu ebnen.

Mutterschaftsvorsorge

Laut Mutterschaftsrichtlinien sollten sich alle schwangeren Frauen im Abstand von 4 Wochen und nach der 30. Schwangerschaftswoche alle 2 Wochen zur Schwangerschaftsvorsorge vorstellen. Die Kontrollen von Gewicht, Blutdruck, Urin und der kindlichen Herzaktion werden je nach Wunsch im Wechsel von Ärztinnen und Hebammen durchgeführt. Die in den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehenen Ultraschalluntersuchungen werden durch die Ärztinnen vorgenommen. Die Dopplersonographie (Durchblutung der Nabelschnur und der mütterlichen Gefäße) kann in unserer Praxis durchgeführt werden.

Ab der 30. Schwangerschaftswoche werden die kindlichen Herztöne bei jedem Besuch durch CTGs aufgezeichnet. Bei bestehenden Risiken oder auftretenden Pathologien werden die Kontrollintervalle selbstverständlich angepasst. Für kurzfristig auftretende Probleme/Fragen stehen wir und unsere Hebammen jederzeit gerne zu Verfügung.

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Hebammenkurse vor und nach der Geburt

Die unten genannten Kurse werden von der Hebamme Regina Müdsam geleitet. 

Kontakt und Anmeldung: regina.muedsam@web.de

Ort: Familienplanungszentrum. Bei der Johanniskirche 20 , 22767  Hamburg- Altona 

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Geburtsvorbereitung- Wochenendkurs ( gerne mit Partner ) 

 

      Fr  19:00 -22:00 Uhr

     Sa+So 10:00 -15:30 Uhr

07.12.18 – 09.12.18
11.01.19 – 13.01.19

Geburtsvorbereitungskurs für das  2.,3… Kind ( Kurs für schwangere Frauen ) 

04.10.18 – 22.11.18

07.02.19 – 28.03.19

Do  20:15 – 22:00 Uhr 

 

Rückbildungsgymnastik ( ohne Baby ) 

04.10.18 – 22.11.18

07.02.19 – 28.03.19

Do 19:00 – 20: 15 Uhr 

 

Babymassage ( für Babys  5 Wochen- 6 Monate )

05.02.19 – 05.03.19

 Di 11:30 – 12:30 Uhr 

 

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Verhütung

Es gibt viele verschiedene Mittel und Methoden zur Verhütung.
Welche für Sie die richtige und passende Methode ist, hängt von Ihren Wünschen, Ihrer Lebensweise und Sexualität und natürlich auch von Vorerkrankungen und Risiken ab.

Die folgende Zusammenfassung kann jedoch nur einen ersten Einstieg bieten. Bitte vereinbaren Sie bei Fragen zur Verhütung einen Beratungstermin! Wir sind dann für Sie da, um die richtige Methode mit Ihnen zusammen auszuwählen.

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Hormonelle Verhütungsmittel

  • die „Pille“: hormonelle Verhütung in Tablettenform . Es gibt ca. 50 verschiedene Pillenpräparate, die in Deutschland zugelassen sind mit den unterschiedlichsten Wirkungen und Zusammensetzungen. Der Einnahmerhythmus kann variieren (z.B. ob Pausen gemacht werden oder nicht).
  • Der Verhütungsring oder das Verhütungspflaster sind letztlich auch eine hormonelle Verhütung mit den gleichen Risiken
Pille vergessen ? 

http://www.profamilia.de/erwachsene/verhuetung/pille-vergessen.html?fsize=0%2F%3FnoMobile%3D1

Pille danach : 

http://www.profamilia.de/?id=316

Spiralen

…liegen in der Gebärmutter und können mindestens 5 Jahre lang einen Verhütungsschutz geben. Spiralen werden heute auch Frauen gelegt, die noch keine Kinder geboren haben.

  • Kupferspiralen / Kupferkette : Sind völlig hormonfrei und verhüten durch den Kupferanteil.
  • Hormonspirale: Der Körper der Spirale besteht aus einem Zylinder, der ein Hormon freisetzt (Gelbkörperhormon). Oft unterdrückt oder vermindert dies auch die Regelblutung.

Barrieremethoden

Sind das Kondom für den Mann, das Diaphragma oder die Portiokappe für die Frau.

Natürliche Familienplanung ( NFP )

Die am Besten untersuchte Methode ist die symptothermale Methode. Diese schliesst eine intensive Körperbeobachtung mit ein.

Sterilisation

Hierbei werde bei der Frau die Eileiter in der Operation mit Vollnarkose, bei dem Mann die Samenleiter meist in einem Eingriff mit lokaler Betäubung durchtrennt. Hierdurch kommt es in der Regel dauerhaft zu einer Beendigung der Fruchtbarkeit.

Auf folgenden Seiten wird unserer Meinung nach eine gute Übersicht und Einschätzung der vorhandenen Verhütungsmittel gegeben:

http://www.profamilia.de/erwachsene/verhuetung.html

http://www.familienplanungszentrum.de

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Frauenheilkunde

In unserer gynäkologischen Sprechstunde treten einige Themen immer wieder auf, da sie für viele Frauen eine Rolle spielen. Eine kleine Auswahl stellen wir Ihnen hier vor.

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Ovarialzysten

Zysten sind flüssigkeitsgefüllte Hohlräume. Eine Zystenbildung am Eierstock (Ovar) kann während der Geschlechtsreife häufig vorkommen und ist in der Regel harmlos.

Bei einer geschlechtsreifen Frau findet zur Zyklusmitte der Eisprung statt. Bis das Ei sprungreif ist, wächst es in einem Follikel. Normalerweise wird beim Eisprung das Ei vom Follikel freigegeben. Manchmal wird dieser Vorgang gestört und statt eines Eisprungs kann zB eine Follikelzyste bis zu einer Größe von mehreren Zentimetern heranwachsen. Wenn keine Beschwerden bestehen, kann abgewartet werden und eine Kontrolle per Ultraschall ist ausreichend. Meistens sind es sogenannte funktionelle Zysten (wie zB eine Follikelzyste), die sich in der Regel von alleine wieder zurückbilden.

Da bei Frauen in der Postmenopause keine hormonelle Aktivität im Eierstock mehr stattfindet, ist eine zu diesem Zeitpunkt neu aufgetretene Zyste sehr genau zu betrachten. Im Zweifelsfall ist eine operative Entfernung angezeigt.

Myome

Myome sind häufige, gutartige Tumore der Gebärmutter. Sie können unterschiedlich groß werden und an verschiedenen Stellen wachsen. Auch die Anzahl ist variabel. In Abhängigkeit von der Ausprägung haben manche Frauen keinerlei Beschwerden und es ist ein Zufallsbefund beim Ultraschall. Andere Frauen können zum Beispiel starke Blutungen bekommen oder Schmerzen haben. Insofern ist auch eine Therapie immer im Zusammenhang mit vorliegenden Beschwerden zu sehen. Wenn keine Beschwerden vorliegen, ist eine Wachstumskontrolle per Ultraschall in der Regel ausreichend. Das Myomwachstum unterliegt dem stimulierenden Einfluss der weiblichen Geschlechtshormone während der Geschlechtsreife. Wenn der Hormoneinfluss nach der Menopause (der letzten Regelblutung) abnimmt, wachsen Myome nicht mehr.

Endometriose

Endometriose ist eine gutartige Erkrankung, bei der Schleimhaut, die normalerweise nur in der Gebärmutterhöhle vorkommt, an anderen Stellen des Körpers (zumeist im Bauchraum) zu finden ist. Diese Schleimhaut kann ähnlich der Schleimhaut der Gebärmutter auf die Hormone des weiblichen Zyklus reagieren. In der Folge kann es zu Zysten, Verwachsungen, Entzündungen oder Narbenbildung kommen. Auch Unfruchtbarkeit kann eine mögliche Folge sein. Eine Form der Endometriose wird, wenn sie zwischen den Muskelfasern der Gebärmutter auftritt, adenomyosis uteri genannt. Diese Form verursacht ähnliche Beschwerden, wie Myome (überregelstarke Menstruationsblutung, starke Regelschmerzen) und wird auch bei Ultraschalluntersuchungen oft mit Myomen verwechselt.

Betroffene Frauen leiden häufig unter Schmerzen, die zyklusabhängig auftreten. Da Endometriose eine chronische Erkrankung ist, nehmen die meist um die Regelblutung herum auftretenden Beschwerden bei betroffenen Frauen typischerweise im Lauf der Zeit zu.

Die Therapie besteht standardmäßig zum einen aus einer operativen Entfernung der entsprechenden Endometrioseherde im Bauchraum (meist durch Bauchspiegelung) und zum anderen aus einer hormonellen Behandlung. Nach den Wechseljahren bildet sich die Endometriose zurück.

Über Frau Dr. Kleinemeier besteht eine Kooperation mit dem Endometriosezentrum, Albertinen Krankenhaus.

Kinderwunsch

Wenn Kinderwunsch besteht, tritt eine Schwangerschaft bei den meisten Paaren innerhalb eines Jahres ein.

Sollte eine Frau doch nicht ohne Weiteres schwanger werden, ist es oftmals sinnvoll, den Zyklus genauer zu beobachten. Eine Blutuntersuchung zeigt uns, ob es eine Störung im hormonellen Bereich gibt. Per Ultraschall können wir sehen, wie sich zur Zyklusmitte hin die Schleimhaut der Gebärmutter aufgebaut hat und ob es am Eierstock zum Eisprung kommt. Wenn sich alles als unauffällig herausstellt, würden wir – angepasst an Ihre persönlichen Wünsche und Vorstellungen – mit Ihnen besprechen, ob wir zu einer weiteren Diagnostik raten, zB zur Frage der Eileiterdurchgängigkeit.

Auch der Partner sollte in die Planung mit einbezogen werden und sich gegebenenfalls untersuchen lassen (Spermiogramm).

Urogynäkologie/Harnverlust

Viele Frauen leiden im Laufe ihres Lebens an unwillkürlichem Harnverlust oder einem verstärkten Harndrang. Der Körper verändert sich im Lauf der Jahre. Schwangerschaft und Geburt oder Wechseljahre mit einer anderen hormonellen Situation, Nervenschäden oder eine Veranlagung zu schwachem Bindegewebe können Beschwerden auslösen. Auch ständig wiederkehrende Blasenentzündungen können auftreten. Viele haben Scheu, darüber zu sprechen und der Leidensdruck ist oft hoch.

Es stehen verschiedene Möglichkeiten der Diagnostik und Behandlung zur Verfügung. Je nach der zugrundeliegenden Ursache kann die Therapie beispielsweise in einer entsprechenden Gymnastik mit Beckenbodentraining bestehen. Auch Hilfsmittel wie ein Pessar oder Medikamente können Abhilfe schaffen. Manchmal reicht ein Blasentraining mit angepasstem Trinkverhalten.

Bei speziellen Fragestellungen überweisen wir Sie in ein Beckenbodenzentrum, in dem neben den konservativen Therapieoptionen auch operative Verfahren erörtert werden.

Wechseljahre

Als Wechseljahre werden die Jahre der hormonellen Umstellung rund um die letzte Regelblutung einer Frau herum bezeichnet.

Die Funktion der Eierstöcke lässt nach und es werden nicht mehr wie früher die weiblichen Geschlechtshormone produziert. Der Körper kann sehr unterschiedlich auf diesen Hormonmangel reagieren. Manche Frauen nehmen dies nur in Form des Ausbleibens der Menstruation wahr und andere Frauen wiederum leiden heftig unter beispielsweise Hitzewallungen, Schlafstörungen oder seelischer Verstimmung.

Wenn eine Frau unter Wechseljahrsbeschwerden leidet, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Eine Behandlung kann beispielsweise in der Anwendung von Naturheilverfahren bestehen. Einigen Frauen hilft auch eine veränderte Lebensführung, zB mit Sport oder Meditation, um sich mit ihrem Körper wieder im Lot zu fühlen. Und bei anderen Frauen ist nach sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiken die Anwendung von Hormonen angezeigt.

Queer/LGBTQAP

Wir möchten allen Menschen, die eine gynäkologische Betreuung wünschen, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder Identität, eine vertrauensvolle Anlaufstelle sein.

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Betreuung bei gynäkologischen Krebserkrankungen

Die Diagnose einer Krebserkrankung ist ein Schock, eine Erschütterung im Leben einer Frau.

Viele Fragen und Ängste stürzen auf Sie ein.

Es ist wichtig Ruhe zu bewahren, sich Zeit zu nehmen, um die Diagnose und mögliche Konsequenzen wie auch mögliche Therapieoptionen zu verstehen. Dann können Sie aktiv mitentscheiden.

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Wir sind für Sie da, um Sie in dieser Zeit aufzufangen, Sie mit dem uns zur Verfügung stehenden Wissen zu beraten und Sie im Laufe der Behandlungen und der Zeit danach zu begleiten und Ihnen zur Seite zu stehen.

Es gibt spezielle Nachsorgeprogramme für jede Krebserkrankung.
Bei den Nachsorgeuntersuchungen geht es uns nicht nur darum einen ggf. erneut auftretenden Krebs früh zu erkennen, sondern auch für Sie einen Weg zu finden mit der Diagnose Krebs zu leben. Wir möchten Ihnen zu helfen,  Ängste abzubauen und wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu gewinnen.

Links:

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Jugendsprechstunde (Mädchensprechstunde)

Die Jugendsprechstunde (auch oft Mädchensprechstunde genannt) ist ein Angebot für Jugendliche, die sich zum Thema Sexualität, Schwangerschaftsverhütung, sexuell übertragbare Krankheiten und das Thema Menstruation informieren möchten.

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Untersuchungen sind meistens in der Jugendsprechstunde und v.a. beim ersten Besuch nicht notwendig. Ein Gespräch mit Befragung und Beratung steht im Vordergrund des ersten Termins.

Bei Jugendlichen und Frauen, die die Pille einnehmen, den Verhütungsring oder das Verhütungspflaster anwenden, ist die Messung des Blutdrucks eine sinnvolle Maßnahme und sollte mindesten 1x pro Jahr durchgeführt werden. Alle, die eine dieser Formen der hormonellen Verhütung wünschen, sollten in ihren Familien fragen, ob es Angehörige gab, die Thrombosen oder Lungenembolien hatten. Die Beratung bezieht natürlich auch alle anderen Möglichkeiten der Schwangerschaftsverhütung und Vermeidung von sexuell übertragbaren Krankheiten ein.

Wir sind offen für alle Fragen, die den Körper oder die Gefühle betreffen. Sprecht uns an wenn Ihr Euch unsicher fühlt.

Wir bieten diese Sprechstunde einmal pro Woche an. Der Zeitraum für diese offene Sprechstunde wird unter Termine auf dieser Web-Seite angezeigt, Änderungen in Ferienzeiten ggf. unter Aktuelles. Es können natürlich darüberhinaus auch feste Termine vereinbart werden.

einige links:

zu „Jungfernhäutchen“:
http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/gewalt-im-namen-der-ehre/mythos-jungfraeulichkeit/informationen-fuer-maedchen

zu cyber mobbing:
http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/gewalt-im-namen-der-ehre/mythos-jungfraeulichkeit/informationen-fuer-maedchen

Notruf- und Infonummern:

Mädchenhaus Hamburg
428 49 265

NotRuf – Beratungsstelle für vergewaltigte Mädchen und Frauen
25 55 66

Patchwork – Beratung für Frauen bei häuslicher Gewalt / Stalking
38 61 08 43 und 0171-633 25 03

Zuflucht – Kriseneinrichtung bei Zwangsverheiratung und familiärer Gewalt
38 64 78 78

Allerleirauh e. V. Beratungsstelle bei sexueller Gewalt
29 83 44 83

Interkulturelle Beratungsstellen für Opfer von häuslicher Gewalt und Zwangsheirat
72 96 32 25/26 (LALE)
350 17 72 26 (i.bera)

JungLesbenZentrum
430 46 24

Ragazza e. V. – Hilfe für drogenkonsumierende
und der Prostitution nachgehende Frauen
24 46 31

Sperrgebiet
Beratung und Hilfe bei Prostitution
24 66 24

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Kinder- und Jungendgynäkologie

Kinder- oder jugendgynäkologische Untersuchungen sind nur bei Beschwerden, bei Fragen nach Entwicklungsstörung, bei genitalen Fehlbildungen oder Verletzungen nötig. Mädchen müssen nicht grundlos frauenärztlich untersucht werden. Häufig sind beratende Gespräche ausreichend.

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Sollte eine kinderoder jugendgynäkologische Untersuchung jedoch notwendig sein, muss diese nicht beim ersten Kontakt durchgeführt werden. Wir empfehlen die Begleitung durch eine enge Vertrauensperson. Im Falle einer Untersuchung kann es auch notwendig sein, das ganze Kind zu untersuchen, nicht nur den Genitalbereich, manchmal wird auch ein Ultraschall über die Bauchdecke. Für den Ultraschall ist es sehr hilfreich, dass die Blase gut gefüllt ist. Bitte vor der Untersuchung nicht zur Toilette gehen und in der Wartezeit bitte Wasser trinken. Mögliche Untersuchungen stehen am Ende des Termins, der immer mit dem Gespräch, der Beratung beginnt und über die nächsten Schritte informiert. Es kann auch sinnvoll und notwendig sein, mit anderen Berufsgruppen zusammen zu arbeiten (Kinderärzten/innen, Kinderendokrinologen/innen, Urologen/innen, Beratungsstellen), um eine bestmögliche Betreuung zu ermöglichen.

Sollten Sie für Ihre Tochter einen Termin vereinbaren, weisen Sie bitte bei der Terminvergabe darauf hin, dass es sich um ein Kind handelt (da wir für kinder- und jugendgynäkologische Patientinnen spezielle Termine vergeben), und geben Sie bitte dann auch den Grund Ihres Besuches an. Es ist oft sehr entlastend, wenn Ihr Kind sein Lieblingskuscheltier, Puppe oder Spielzeug dabei hat, es darf es gerne zur Untersuchung mitbringen.

DSD /Intersexualität

Wir betreuen seit mehreren Jahren Jugendliche und Erwachsene mit Störungen der Geschlechtsentwicklung (DSD, engl. Disorders of Sex Development, früher auch Intersexualität genannt. Wie u.a. komplette/partielle Androgenresistenz, Gonadendysgenesie, Störungen der Androgenbiosynthese und andere Formen), die sich von einer Frauenärztin behandeln lassen möchten. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit (Kinder)Endokrinologen. Bitte scheuen Sie sich nicht, bei Terminvergabe anzugeben, wenn der Grund Ihres Besuches DSD ist.

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Dysplasiesprechstunde

In der zertifizierten Dysplasie-Sprechstunde werden Untersuchungen und Diagnosesicherung von Zellveränderungen im Bereiche des Muttermundes, der Scheide und Schamlippen durchgeführt. Zu diesen zählen auffällige Abstrich-Ergebnisse des Gebärmuttermundes/halses, Veränderungen der Scheidenwand und Hauterkrankungen der Schamlippen.

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Durch verschiedene Untersuchungsmaßnahmen kann ein genaueres Bild über Art und das Ausmaß einer Veränderung festgestellt werden. Zunächst wird der Zellabstrich durchgeführt (Zytologie, Klassifikation: PAP I-V), der vom Gebärmuttermund/hals entnommen wird. Eine weitere Untersuchung ist die Differential-Kolposkopie (Scheiden und Gebärmutterspiegelung), dabei wird mit einem optischen Vergrößerungsinstrument das auffällige Areal genauer angesehen.

Wenn ein Abstrich auffällig ist oder ein Bereich optisch verändert erscheint, kann durch eine Gewebeprobe (Biopsie) eine genauere Bestimmung der mutmaßlichen Veränderung vorgenommen werden. Diese Proben werden dann feingeweblich (Histologie, Klassifikation: CIN I-III oder low bzw. highgrade SIL ) untersucht. CIN als europäische Klassifikation steht für cervicale intraepitheliale Neoplasie und SIL als angloamerikanische Einteilung für squamous intreapithelial lesion.

Dysplasien sind keine Krebserkrankung, eine hochgradige Dysplasie (CIN III) gilt als Vorstufe. Ursachen der meisten Dysplasien sind Infektionen mit einem high-risk HPV (humenes Papillomavirus). Über einen Prozess von mehreren Jahren kann aus einem Infekt mit high-risk HPV eine hochgradige Zellveränderung werden. Niedriggradige Zellveränderungen haben eine Selbstheilungschance von 80% und müssen nicht behandelt werden. Sollte eine hochgradige Zellveränderung des Gebärmuttermunds/halses (CIN III) vorliegen, sollte eine operative Behandlung per Schlingenkonisation durchgeführt werden (LEEP=Loop Electrosurgical Excision Procedure). Die Schlingenkonisation ist die gewebeschonenste Operationsmethode, um einen zellveränderten Bereich des Gebärmuttermundes/halses zu entfernen. Operationen bieten wir nicht an.

Im Rahmen der Dysplasie-Sprechstunde werden auch Diagnostik und Behandlung von Feigwarzen vorgenommen. Auch Hauterkrankungen (u.a. Lichen) der Vulva (Klitoris, Schamlippen und Damm) können erkannt und behandelt werden.

HPV-Impfung

Ist eine Impfung gegen eine Reihe sogenannter high-risk HP Viren und zwei low-risk Viren. Es gibt weit über hundert humane Papilloma Viren (HPV), von denen einige im Genitalbereich der Frau vorkommen können. Die sogenannten low-risk Typen können Feigwarzen (condylomata accuminata) verursachen (die aber keinerlei zellverändernde Wirkung haben). Die häufigsten low-risk Typen sind HPV 6 und 11. High risk HPV-Typen können Zellveränderungen hervorrufen. Die häufigsten Typen sind HPV 16 und 18. Seit 2016 ist ein neuer neunfacher HPV-Impfstoff zugelassen, der sich anders als die bisherigen Impfstoffe nicht nur gegen zwei (HPV 16, 18), sondern auch gegen fünf weitere high-risk HPV-Typen (HPV 31, 33, 45, 52 und 58) und auch gegen zwei für Genitalwarzen verantwortliche low-risk HPV-Typen (HPV 6, 11) richtet.

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